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Hier können Sie ein Rundgang im Rathaus Starten, bei dem Sie die Ausgestellten Bilder schon einmal begutachten können!


Aus den Medien


 

Gustel Faller stellt seine Fotos einheimischer Bäume aus. Foto: Janzer / BZ 08. Oktober 2016

 

Das Beste aus zehn Jahren Foto AG
Ausstellung mit 70 Bildern im Rathaus Ehrenkirchen / Mitglieder fotografieren auch analog.

EHRENKIRCHEN (jan). Die Foto AG Ehrenkirchen besteht seit zehn Jahren. Aus diesem Anlass haben die Fotofreunde 70 Bilder von 18 Ausstellern auf Leinwand,
Alubond und Hochglanzpapier im Ehrenkirchener Rathaus ausgestellt. Darunter finden sich Porträts sowie Aufnahmen von Landschaften, Vögeln, Schmetterlingen,
Insekten, Blumen und Menschen. Fünf großformatige Fotos auf Leinwand zeigen etwa den frisch grünen Buchenwald. "Gut zwei ein halb Stunden bin ich in den Reben gesessen,
die Kamera auf dem Stativ und habe auf den Bienenfresser gewartet", so Hans Jörg Strütt. Gustel Faller aus Wittnau ist mit 79 Jahren das älteste Mitglied in der Foto AG.
Er hängt noch an der analogen Fotografie.Mit digitalisierten Dias zeigt er die einheimische Natur und ihre Hölzer. So hat er seine Fotos unter das Thema "Bäume und Holz im Bann der Launen, Lebenstrieb, Willkür und Schönheit im Kreislauf der Natur" gestellt. In selbst gefertigten Bruchholzleisten gerahmt zieht die Serie im Treppenhaus den Blick auf sich.

Bürgermeister Thomas Breig erinnerte bei der Eröffnungsveranstaltung mit zahlreichen Gästen an die Anfänge der Foto AG. 2006 startete diese auf Initiative von Walter Stupp, seither tauschen die Teilnehmer in den monatlichen Treffen ihre Erfahrungen aus.  Im Zentrum steht der Umgang mit Digitalkameras und die Bearbeitung der Bilder am Computer. Fototouren zu Sonnenauf- und Untergängen, Landschafts-, Blumen- und Tierfotografie geben Anregungen. Workshops zu Portrait- und Kinder-Fotografie, Makro-Fotografie, Kamerahandling und Bildgestaltung dienen der Fortbildung.

Für Ehrenkirchen war und ist die Foto AG ein Glücksfall, sagte Bürgermeister Thomas Breig bei der Eröffnung der Ausstellung.
Ihre Fotografen halten Augenblicke fest und dokumentieren den Wandel. 2008 etwa wurde im Sanierungsgebiet Ehrenstetten
jedes Gebäude fotografiert und ist somit für die Zukunft dokumentiert. Walter Stupp habe auch in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe
Dorfgeschichte viele historische Ansichten digitalisiert. Ohne die Foto AG könne die Gemeinde auch den jährlichen Fotokalender nicht gestalten.

Treffen: immer am letzten Dienstag des Monats um 19 Uhr im BK-Raum der Jengerschule in Ehrenkirchen; Informationen unter http://www.ag-foto.jimdo.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto-AG in Aktion: Fotografieren in der Natur Foto: Josef Glatz / BZ 11. März 2016

Mehr Profis sind mit von der Partie
Die Foto-AG in Ehrenkirchen ist jetzt ein Verein und präsentiert sich am Samstag in der Jengerschule.

 

 

EHRENKIRCHEN. Wo Profis auf Laien und Experten auf Anfänger treffen, gemeinsam fotografieren, filmen und diskutieren – da kann die Foto-AG Ehrenkirchen nicht weit sein. Sie feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen und zeigt sich deshalb beim Tag der offenen Tür der Jengerschule in Ehrenkirchen am Samstag.

Ein "zwangloses Treffen zum fachlichen Gedankenaustausch" im Bereich digitale Fotografie und Medientechnik plante Walter Stupp, damals noch in Ehrenkirchen wohnhaft, als er Ende 2005 einen Aufruf im Gemeindeblatt veröffentlicht. Am 9. Januar 2006 fand das erste Treffen der Foto-AG statt. Zwischenzeitlich übernahm Paul Koch die Leitung. Zehn Jahre später gibt es noch immer ein monatliches Treffen. In der Jengerschule darf die Gruppe einen Raum nutzen, um dort Vorträge zu halten: Experten erklären dabei anderen Fotografiebegeisterten komplizierte Techniken, Mitglieder zeigen ihre Bilder, oder es werden besondere Fototouren gemacht, um etwa Nachtaufnahmen zu üben. Erst seit kurzem ist die AG ein Verein mit 50 Mitgliedern, Vorsitzender ist Reinhard Meyer.

Seit Neuestem gibt die Foto-AG auch Unterrichtseinheiten an der Schule. "So können wir etwas zurückgeben", sagt Josef Glatz, der seit der ersten Stunde bei der Gruppe dabei ist. Beim ersten Treffen seien etwa fünf Teilnehmer dabei gewesen, meint er. Dann wurden es immer mehr. Auch die Technik war vor zehn Jahren noch eine andere: "Die Digitalkamera war ja gerade erst am Kommen." Kleine, aus heutiger Sicht einfache Kameras wurden genutzt. Auch seien die Treffen ein bisschen anders gewesen: "Wir haben uns einfach getroffen und uns unterhalten – über Kameras oder Archivprogramme." Heute gibt es ein Jahresprogramm mit genauen Terminen und Themen. Außerdem seien mehr Profis mit von der Partie, sagt Glatz. Auch ist das Einzugsgebiet der Foto-AG größer geworden – waren einst nur Fotografen aus Ehrenkirchen, Staufen und Münstertal dabei, kommen heute auch Freiburger oder Bollschweiler Fotografiebegeisterte dazu.

Glatz selbst hat immer viel fotografiert oder Veranstaltungen im Ort gefilmt, da war klar, dass auch er bei der Foto-AG mitmacht. Heute kümmert er sich berufsbedingt um die Technik bei den Vorträgen. Bilder, die auf gemeinsamen Fototouren entstanden oder gemeinsam besprochen wurden, stellte die AG in der Vergangenheit häufig beim verkaufsoffenen Sonntag in Ehrenkirchen aus. Die bot auch an, Porträtbilder der Besucher zu machen und zeigte sich Interessierten. Im vergangenen Jahr gab es dann nach einer längeren Pause eine große Ausstellung im Glashaus im Freiburger Stadtteil Rieselfeld.

Beim Tag der offenen Tür der Jengerschule präsentiert sich die Foto-AG mit Fotoshows. Mitglieder zeigen, wie Makroaufnahmen entstehen, es werden Fotobücher gezeigt und Bilder ausgestellt. Auch können Besucher Porträtaufnahmen machen lassen und mit nach Hause nehmen.

Foto-AG Ehrenkirchen von 11 bis 16 Uhr beim Tag der offenen Tür der Jengerschule am Samstag, 12. März, in Ehrenkirchen.

 

 

 

Badische Zeitung: Do. 14. Januar 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinhard Meyer Foto: Sophia Hesser

 

 

Beim Fotografieren von anderen lernen
Die Arbeitsgemeinschaft der Hobbyfotografen in Ehrenkirchen feiert ihr zehnjähriges Bestehen / Tricks und Tipps auch für Schüler.


EHRENKIRCHEN. Einen Moment festhalten, für immer, für die Zukunft – das ist es, was Reinhard Meyer an der Fotografie fasziniert. Er ist in der Foto-AG Ehrenkirchen aktiv, die in diesem Jahr zehn Jahre alt wird. Die AG ist eine Gemeinschaft von und für Hobbyfotografen, Halbprofis und solche, die es werden wollen. "Es geht darum, sich gegenseitig zu unterstützen", erklärt Meyer, der in Eschbach lebt.

"Bei uns sind anspruchsvolle Fotografen dabei, aber auch Leute, die einfach schöne Familienbilder machen möchten, der eine fotografiert mit der Profikamera, der andere mit der kleinen ’Immer-dabei-Kamera’. Es fotografiert der 35-Jährige, aber auch der 86-Jährige", erzählt Meyer. Zehn bis zwölf Aktive halten Vorträge und helfen so den anderen, sich weiter zu entwickeln. Jeden letzten Dienstag im Monat werden dabei bestimmte Techniken erklärt, ein Profifotograf wird eingeladen, jemand zeigt besondere Reiseaufnahmen oder die Gruppe zieht los, um Nachtaufnahmen zu üben.

Reinhard Meyer fotografiert, seit er mit zwölf Jahren zum ersten Mal eine Ziehharmonika-Kamera in der Hand hatte. "Zu Analogzeiten hatte ich mir sogar ein kleines Labor eingerichtet, um Bilder zu entwickeln." Auch ein Fotostudio hat er in seinem Eschbacher Haus. Wenn er nicht gerade Porträtaufnahmen macht, fotografiert er gerne Hochzeiten. "Dabei geht es mir gar nicht darum, Geld zu verdienen, sondern diesen besonderen Moment des Brautpaars festzuhalten – ob auf Bildern oder in einem Film."

2010 kam er zur Foto-AG und leitet diese nun seit drei Jahren. Wobei Meyer auch hier das Wort Team anbringt. "Ich habe Leute um mich rum, die mir helfen, alleine könnte ich die ganze Organisation gar nicht stemmen."

Teamgeist ist das Stichwort, auf das Meyer besonderen Wert legt. "Nur im Team kann man vorwärtskommen, von anderen lernen." Nicht jeder könne schließlich alles, aber viele hätten ein Spezialgebiet. Auch über Neuerungen der Technik tauscht man sich in der Foto-AG aus und entwickelt sich so weiter. "Dafür sind die Treffen da, wir wollen uns auf den neusten Stand bringen", erzählt Meyer. Seit zehn Jahren versucht das die Gemeinschaft nun schon und wird es weiter tun, entwickelt sich die Technik doch unaufhaltsam fort. Im Geburtstagsjahr wollen die Fotografen auf ihr Hobby aufmerksam machen.

Nicht nur können Interessierte, wie immer, zu den verschiedenen Vorträgen am Ende jedes Monats kommen, sie können der AG auch beim Tag der offenen Tür der Jengerschule Ehrenkirchen einen Besuch abstatten. Dort wird sich die AG am 12. März präsentierten: indem Fotobücher und alte Kameras gezeigt und Vorträge gehalten werden. Schule und Foto-AG sind sich nicht fremd. "In der Jengerschule dürfen wir einen Raum nutzen für unsere monatlichen Treffen, und neuerdings gestalten wir auch eineinhalbstündige Lerneinheiten im Rahmen der Ganztagesbetreuung an der Schule." Die Hobbyfotografen wollen Schüler sensibilisieren im Umgang mit Fotos, ihnen aber auch Tipps und Tricks zeigen – im Team, wie sie das können.

Infos zur Foto-AG und ihrem Programm: http://www.ag-foto.jimdo.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Dieter Schmitt / Badische Zeitung: 21. September 2015

 

Fotoausstellung im Glashaus
Bilder der Foto-AG Ehrenkirchen in Freiburg

Die Foto-AG Ehrenkirchen präsentiert derzeit (bis 9. Oktober) im Stadtteiltreff Glashaus im Rieselfeld, Maria-von Rudloff-Platz 2, eine Fotoausstellung. Mit einer bunten Vielfalt an Bildern möchten die Hobbykünstler die verschiedenen Möglichkeiten der Fotografie aufzeigen. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei. Die Panoramaaufnahme zeigt Ehrenkirchen mit den Ortsteilen Ehrenstetten und Kirchhofen, fotografiert vom Ölberg aus.